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Adresse kostenlos prüfen

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Sie geben eine niederösterreichische Adresse ein — LandNutzen orchestriert daraus einen verständlichen Report: Widmung, Altlasten-Indikation, Klima, mögliche Nutzungen mit Prüfpunkten und passende Förderungen. Kein Konto, keine Kosten für die Ersteinschätzung.

Datenquellen

QuelleWofürLizenz
Photon / KomootAdressvorschläge während der EingabeOSM/ODbL (Attribution)
Nominatim / OpenStreetMapFallback für Vorschläge und finales Adresse-zu-Koordinate-GeocodingODbL (Attribution)
GeoSphere Austria — SPARTACUS v3Atomarer 2025-Snapshot; Web, API und PDF produktiv rückgelesenCC BY 4.0
nachgelagertBEV, NÖGIS, ALSAG und weitere Layersiehe jeweilige Feature-Seite

Der Adress-Check ist die Klammer: Er startet die einzelnen Daten-Layer parallel und setzt sie zu einem Report zusammen. Jeder Layer ist eine eigene Funktion mit eigener Quelle (siehe die verlinkten Unterseiten).

Datenschutz vor der Eingabe

Der Datenfluss wird direkt vor dem Adressfeld erklärt. Die freiwillige Browser-Geolokation dient nur dazu, nähere Vorschläge höher zu reihen. Sie wird erst nach dem ausdrücklichen Klick auf „Standort verwenden“ angefragt und vor der Übertragung auf ungefähr 1 km gerundet. Fokus und Texteingabe allein lösen keine Standortfreigabe aus. Ohne Freigabe bleibt die Suche vollständig nutzbar. LandNutzen speichert die reine Suggest-Eingabe nicht serverseitig; ein tatsächlich erstellter anonymer Report einschließlich Adresse bleibt 90 Tage gespeichert und wird danach automatisch gelöscht. LandNutzen liest den qualifizierten SPARTACUS-v3-Jahressnapshot lokal aus PostGIS. Die Reportkoordinate wird nicht an GeoSphere Austria übertragen; es gibt keinen Report-Livecall, keinen alten GeoSphere-Cache und keinen v2.1-Fallback.

Was hinter den Zahlen steht

Der Adress-Check selbst rechnet nichts — er ist der Orchestrator. Die Zahlen entstehen in den nachgelagerten Layern (v. a. Nutzungsszenarien). Wichtig ist das Ehrlichkeitsprinzip: Fehlt oder versagt ein Layer, wird das im Report unter meta.degraded ausgewiesen — keine stillen Lücken, keine ausgedachten Werte. Im Web- und PDF-Report erscheinen diese Lücken unter „Noch nicht im Report“ mit Bezeichnung und Grund in Alltagssprache; gespeicherte Reports und die JSON-API bleiben unverändert.

Welche Adresse gefunden wurde

Wer im Report-Pfad nur Straße und Hausnummer eingibt, ohne einen Vorschlag zu wählen, kann mehrere passende Adressen in Österreich haben. Der Report bevorzugt dann einen Treffer in Niederösterreich (ein Ranking-Vorrang, kein Filter; nennt die Eingabe einen Ort oder eine Postleitzahl außerhalb, gilt dieser). Welche Adresse tatsächlich aufgelöst wurde, steht vor Karte und Abschnitten in der Zeile „Gefunden: …“ mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort und, wenn bekannt, Bundesland; das PDF-Deckblatt trägt dieselbe Zeile. Liegt der Treffer außerhalb Niederösterreichs oder passten mehrere Adressen, erscheint ein Hinweis mit „Nicht gemeint? Ort oder Postleitzahl ergänzen und den Report neu erstellen.“ Berichte vor dem 5. Oktober 2026 zeigen eine aus dem gespeicherten Adresstext verdichtete Zeile ohne Mehrdeutigkeitsaussage. Die Vorschläge von Startseite und Report-Formular reihen ohne ausdrückliche Standortfreigabe nach einem festen Ausgangspunkt in Niederösterreich statt nach dem IP-Standort; Standort-Check und PV-Rechner bleiben österreichweit (Entscheidung ADR-0078).

Adresse korrigieren oder später erneut versuchen

Wird keine unterstützte Adresse in Österreich gefunden, erscheint eine Korrekturhilfe statt eines leeren Reports. Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort bleiben bearbeitbar. Ist der Geodienst vorübergehend nicht erreichbar, fordert der Hinweis zu einem späteren Versuch auf. In beiden Fällen wird kein Report gespeichert. Fehlende einzelne Datenebenen bei einer gefundenen Adresse bleiben dagegen als Lücken im Report sichtbar.

Das Tageslimit zählt Anfragen einschließlich erfolgloser Adressversuche; es ist kein Kontingent ausschließlich erfolgreicher Reports. Ein alter Bericht ohne Standortzuordnung bleibt abrufbar, seine Region wird neutral angezeigt. Vertrag und Prüfstand.

Grenzen & Ehrlichkeit

  • Geocoding-Treffer kann bei ungenauer Adresse danebenliegen — die verwendete Koordinate und ihre Quelle werden ausgewiesen.
  • Photon und Nominatim sind externe Geodienste; die Suchanfrage wird von LandNutzen für die Vorschläge nicht serverseitig gespeichert.
  • Anonyme Nutzung ist rate-limitiert (Schutz vor Massenabfrage).
  • Die Ersteinschätzung ersetzt keine rechtsverbindliche Auskunft.

PV-Standortertrag (#562)

Variante A ist implementiert: Der Adressreport zeigt gespeicherten spezifischen PVGIS-Ertrag mit Modellannahmen. Neue Berechnungen erzeugen keine Leistung aus Parzellenfläche, keine 500-m²-Ersatzannahme und keine PV-Eurohochrechnung. Alte JSON-Snapshots bleiben unverändert; die Web-/PDF-/Kartensicht unterdrückt historische Gesamt- und Kostenwerte. Fehlende Annahmen werden nicht ergänzt. Bei einem Netzwerkfehler oder HTTP-5xx-Fehler wiederholt LandNutzen die PVGIS-Abfrage genau einmal nach 300 ms, innerhalb des bisherigen 10-Sekunden-Budgets; bei Timeout, Drosselung (429), anderen 4xx-Fehlern oder ungültiger Antwort gibt es keinen Wiederholversuch. Vertrag und Abnahme dokumentieren API-Kompatibilität und die getrennten CI-/Preview-/Produktionsnachweise. #291 bleibt offen.

Startseitenvertrag (#563)

Die Startseite beschreibt Daten zu Standort und Grundstück als Orientierung. Genauigkeit und Abdeckung hängen von der jeweiligen Quelle ab; eine Parzellenidentität macht andere Datenebenen nicht parzellenscharf. Die NÖ-Widmungsumhüllenden sind laut Land NÖ teilweise geometrisch und inhaltlich generalisiert. Klimadaten haben die in der Quelldokumentation genannten Rastergrenzen.

Der Link „Szenariodokumentation lesen“ führt zu den Nutzungsszenarien, nicht zu Projektfallstudien. Kosten und Chancen bleiben ungeprüfte Modellannahmen. Die Heroansicht ist auf Desktop und Mobil mit „Illustration · keine Standortauswertung“ gekennzeichnet. Sie enthält keinen numerischen Solarwert: Die JRC-Monatsdokumentation belegt keinen Juniwert für diese Illustration. Beide Primärquellen wurden am 13. September 2026 gelesen.

Abnahme: tests/e2e/home-claims.spec.ts prüft Texte, sichtbare Kennzeichnung, 320/390/1440 px, Überlauf, Tastatur, Dokumentationsziel und den Einstieg mit abgefangener NoHit-Antwort ohne Reporterstellung. Der bestehende Test landing-product-truth.spec.ts prüft außerdem die tatsächlich navigierbaren Quellen-, Raster- und Entwurfsgrenzen hinter den Startseitenlinks. Implementierung, CI/READY-Preview, unabhängige Abnahme und Produktionsprüfung werden getrennt in #563 belegt.