Redaktioneller Content-Pipeline-Vertrag v1

Stand: 25. August 2026

Tatsächlicher Veröffentlichungsstand

Der öffentliche Wissensbereich enthält genau sechs menschlich freigegebene veröffentlichte Beiträge. Aktuell gibt es null unfreigegebene Entwürfe. Die drei zusätzlich freigegebenen Beiträge behandeln Klimadaten für Grundstücke, die richtige Einordnung einer Brachflächenpotenzialkarte und Hochwasserhinweise für Grundstücke.

Andreas Ostheimer hat diese drei Beiträge am 2026-08-25T19:18:42+02:00 ausdrücklich menschlich freigegeben. Der öffentliche Freigabenachweis belegt die Entscheidung; die einzelnen Beiträge binden Person, Zeitpunkt, Nachweis und finale Artefakte an ihren Reviewvertrag.

Ein technischer Build, ein vollständiger Entwurf oder ein bestandener Audit ist keine redaktionelle Freigabe. Es gibt keine automatische Veröffentlichung. Das Phase-2-Ziel von sechs menschlich freigegebenen veröffentlichten Beiträgen ist erfüllt; künftige Beiträge benötigen denselben menschlichen Schlussreview.

Redaktioneller Ablauf

  1. Themenbrief: Nutzerfrage, Zielgruppe, eindeutige Suchintention, Abgrenzung und passendes Werkzeug festhalten.
  2. Quellenpaket: Primärquellen, Quellenstand, räumliche Abdeckung, Nutzungsrechte, Belegstellen und erlaubte Aussagen sichern.
  3. Entwurf: Inhalte ausschließlich innerhalb des dokumentierten Briefs und Quellenpakets erstellen; KI-Unterstützung kenntlich machen.
  4. Faktenprüfung: materielle Aussagen einzeln gegen die belegte Quelle prüfen; Modelle, Datenlücken und fachliche Grenzen sichtbar erklären.
  5. Menschlicher Schlussreview: verantwortliche Person, Prüfzeitpunkt und Freigabenachweis ausdrücklich dokumentieren.
  6. Artefaktbindung: finalen Text, Themenbrief, Quellenpaket, Bildbytes, sichtbare Metadaten und Reviewerstand an einen SHA-256-Digest binden.
  7. Publish-Gate: nur freigegebene, unveränderte und quellenqualifizierte Beiträge öffentlich ausliefern.
  8. Wiedervorlage: Reviewtermin, Korrekturen und materielle Änderungen der gebundenen Quellen laufend getrennt einordnen.

Artikelzustände

ZustandRedaktionelle Bedeutung
approvedmenschlich freigegeben; Artefakt und Quellenbindung stimmen
human_review_requiredvollständiger Entwurf; menschlicher Schlussreview fehlt
review_duegeplanter Reviewtermin erreicht
review_requiredmaterielle Quellenänderung verlangt erneuten Human-Review
source_unavailableerforderliche Quelle oder qualifizierter Stand nicht belegbar

Eine neue oder erneute Veröffentlichung verlangt approved, ein gültiges, menschlich bestätigtes Artefakt und den Registry-Status published. Fehlende Briefings, Quellenpakete, Bilder, Reviewnachweise, Quellenfreigaben oder ein geänderter SHA-256-Digest blockieren diese Neufreigabe fail-closed. Der Quellenaudit verändert weder ARTICLE_REGISTRY noch bestehende öffentliche Routen. Bereits veröffentlichte Beiträge bleiben bis zu einer ausdrücklichen redaktionellen Entscheidung sichtbar; es gibt keine automatische Depublikation.

Semantischer Quellenfingerprint

Jeder Beitrag ist an seine tatsächlich verwendeten qualifizierten Quellen gebunden. Ein gemeinsamer Quellenwechsel wird auf jeden betroffenen Beitrag gefächert; unabhängige Beiträge bleiben unberührt.

Der deterministische Fingerprint bewertet nur fachlich wirksame Eigenschaften:

  • Quellenslug, Provider, kanonische URL, sichtbare Bezeichnung und Quellentyp;
  • Rechte, Lizenzkennung, Lizenz-URL und erforderlichen Quellenhinweis;
  • Quellenstand, Distribution, freigegebene Capabilities und Aktivierungskanal;
  • Coverage-Status, abgedeckte Regionen und dokumentierte Datenlücken;
  • Qualitätsstatus, erforderliche Prüfungen und relevante Warnungen.

Release-UUID, Pointer-Version, Event-ID, operative Zeitstempel, Abrufzeiten, Manifest-Hashes, Zeilenzahl und technische Freshness-Fristen gehören nicht zu diesem semantischen Fingerprint. Ein bloßer Pointer-Wechsel ist deshalb nicht automatisch eine redaktionell materielle Änderung.

BeobachtungBedeutungRedaktionelle Folge
unchangedPointer und fachliche Quellenaussage bleiben unverändertFreigabe unverändert
source_refreshedneuer Pointer; derselbe fachliche QuellenfingerprintFreigabe bleibt gültig; kein unnötiges Re-Review
material_changefachliche Quellenaussage oder Rechte ändern sichbetroffene Beiträge benötigen neuen Human-Review
source_unavailableerforderliche qualifizierte Quelle nicht nachweisbarNeufreigabe blockiert; redaktionelle Entscheidung

Insbesondere werden veränderte Coverage, neue bekannte Lücken, abweichende Lizenzen, ein neuer fachlicher Quellenstand oder verschlechterte Qualität allen betroffenen Beiträgen als redaktioneller Handlungsbedarf zugeordnet. Fehlt eine Quelle vollständig, bleibt die Neufreigabe blockiert; bereits veröffentlichte Beiträge werden nicht automatisch depubliziert.

Preview-, Indexierungs- und Produktionsgrenze

Aktuell existieren keine unfreigegebenen Entwürfe. Künftige unfreigegebene Entwürfe werden ausschließlich in einer expliziten, geschützten Preview- oder Entwicklungsumgebung bereitgestellt. Production, Tests und unbekannte Umgebungen schalten solche Entwürfe nie frei. Nicht generierte Draft-Routen bleiben wegen dynamicParams = false geschlossen.

Für Preview-Seiten gilt:

  • noindex, nofollow, nocache;
  • keine Canonical und kein BlogPosting-JSON-LD;
  • keine Entwürfe in öffentlichen Produktionsrouten, Wissensindex oder Homepage;
  • keine Entwürfe in Sitemap, RSS-Feed oder llms.txt;
  • keine öffentlichen Links auf unveröffentlichte Entwurfsrouten.

Diese Grenzen gelten auch bei vollständigem Text, vollständigem Quellenpaket und technisch bestandenem Build. Das erfüllte Sechs-Live-Beiträge-Gate zählt ausschließlich tatsächlich menschlich freigegebene Veröffentlichungen, niemals geschützte Previews.

Audit und CI-Gate

npm run content:audit
npm run content:audit -- --live

npm run content:audit überprüft standardmäßig deterministisch und offline Artikelregistry, redaktionelle Artefakte, menschliche Freigaben, Quellenbindungen, Preview-Grenzen und Re-Review-Übergänge. Derselbe Befehl ist verbindlicher Bestandteil der CI.

Der optionale Modus npm run content:audit -- --live ergänzt ausschließlich lesende GET-Abfragen des öffentlichen Provenienzvertrags. Weder der lokale Audit noch der Live-Readback darf publizieren, depublizieren, Active Pointer verändern, Quellen aktivieren oder Daten schreiben.

Korrekturen, Datenschutz und Abgrenzung

Der einzige öffentliche Korrekturweg ist der vorhandene Kontakt im Impressum. Eine neue Korrektur-API, ein Formular mit zusätzlicher personenbezogener Speicherung oder eine automatische Veröffentlichung existieren nicht.

Die Content-Pipeline führt keine zusätzliche personenbezogene Persistenz, keine neue API und keinen neuen Veröffentlichungskanal ein. Rechte-, Coverage- und Produktgrenzen bleiben unverändert; ein Wissensbeitrag eröffnet weder Katasterexporte noch Hochwasser-WMS-Fallbacks oder gesperrte NÖGIS-Rechte.

Weitere Einordnung: Wissensbereich und menschliche Redaktion, Produktstatus und Datenschutz & Compliance.